AIRvalue übersetzt physikalische Entnahmeleistung in eine ökonomische Grösse. Die Grundformel ist bewusst einfach: Wert ist Menge mal Preisleistung. Die Menge ist die gemessene CO₂-Entnahme pro Zeiteinheit und Fläche, typischerweise pro AirHus und Jahr. Die Preisleistung ist ein Faktor, der Art und Dauerhaftigkeit der Speicherung berücksichtigt.
Sinnprobe über einen Basiswert. Als Rechenbeispiel dient ein Basiswert von 1 Einheit (Franken, Euro, Dollar) pro AirHus und Jahr. Auf rund 5,1 × 10¹² AirHus weltweit ergibt das eine Gesamtreferenz von rund 5,1 Billionen Einheiten, was der Grössenordnung der geschätzten Kosten für den notwendigen globalen Systemwandel entspricht. Das ist kein Marktpreis, sondern eine Sinnprobe der Grössenordnung.
Differenzierung über Leistungsfaktoren. Ein Mangrovenwald entnimmt pro AirHus und Jahr deutlich mehr CO₂ als Ackerland mit konventioneller Bewirtschaftung. Eine DAC-Anlage entnimmt standortunabhängig, braucht aber viel regenerative Energie. Die Preisleistungs-Faktoren bilden diese Unterschiede ab: artspezifisch, verfahrensspezifisch, laufzeitspezifisch.
Warum das für Kapitalmärkte anschlussfähig ist. Investoren, Pensionskassen und Staatsfonds allokieren Kapital nach Laufzeit, Rendite, Risiko und Wirkung. Die Ceq-Instrumente (Ceq10, Ceq20, CeqFlex) übersetzen Identifikate in diese Kategorien. Ein Ceq10 ist ein Nachweis realer Entnahme mit einer definierten Mindestverweildauer von 10 Jahren, ein Ceq20 entsprechend 20 Jahre. Das sind Produktstrukturen, wie sie in anderen Real-Asset-Klassen (Immobilien, Infrastruktur) selbstverständlich sind.
Eine ausführliche Darstellung mit Formeln, Faktoren und Anwendungsbeispielen steht auf airvalue.ch.